Unser [kon]zept:

Man nehme ein einziges Wort, lasse es von Professorïnnen, Poetïnnen und Künstlerïnnen aller Richtungen mit klugen Gedichten, spannenden Kurzgeschichten, wissenschaftlichen Essays und journalistischen Kritiken neu interpretieren. Dann verfeinere man das Ganze noch mit ein paar wunderbaren Illustrationen – und heraus kommt ein Magazin, das nicht nur superschick aussieht, sondern ganz nebenbei auch unterhaltsam die Grenzräume von Schreiben und Form, Schrift und Visualität sowie der Sprache selbst hinterfragt.

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Es war in den vergangenen Monaten still um die [kon]. Eine kleine Erklärung, warum und wie es mit der [kon] weitergeht.

Es gibt gerade viele Momente, in denen man das Gefühl hat, die Welt kippt aus den Fugen. Wie viele andere auch, fühlen wir uns überfordert angesichts des um sich greifenden Rechtsrucks, von steigender Queerfeindlichkeit und immer offener geäußertem Rassismus. Viele Magazine hören gerade auf; weil Gelder für Kultur gestrichen werden, weil die Preise steigen und uns die Kraft ausgeht.

Es sind harte Zeiten für freie Projekte und wir haben lange überlegt, ob wir es weiter schaffen und wenn ja, wie. Wir im Team arbeiten alle ehrenamtlich an der [kon] und uns hat in den vergangenen Monaten einfach die Kraft für diese Arbeit gefehlt. Wir waren viel auf Demos, mussten Geld verdienen und Prioritäten setzen, um nicht auszubrennen.

Zugleich hat sich bei gleich mehreren Mitgliedern beruflich einiges geändert und das Team ist (aus den besten Gründen) kleiner geworden: Felix Lindner vom Feuilleton-Ressort arbeitet nun bei der Zeit, Fabian Widerna, der über zehn Jahre die Wortkunst geleitet hat, hat endlich einen Vollzeitvertrag an der Uni bekommen und unsere Mitgründerin und Gestalterin Julia Hell hat mit H3 Brands ihre eigene Agentur gegründet.

Allerdings sind nicht nur Menschen gegangen, sondern auch großartige Menschen zur [kon] gekommen und alte Mitglieder haben sich bereiterklärt, neue Posten zu übernehmen. Deshalb haben wir bei der Vereinsversammlung am 01.02.26 gemeinsam beschlossen, dass wir es weiter probieren wollen. Die [kon] ist ein Ort, in dem wir zusammenkommen und gemeinsam etwas gestalten. Ein Magazin, bei dem wir jungen Autor:innen eine Möglichkeit für gute erste Publikationserfahrungen geben wollen und das Leser:innen neue Textwelten und Perspektiven öffnet. Und wir glauben fest daran, dass es gerade jetzt solche Orte braucht.

Deswegen machen wir weiter – mit der gleichen Liebe, aber nicht mehr, indem wir über unsere eigenen Grenzen hinausgehen. 

Wir freuen uns über alle, die uns auf unserem Weg (weiter) begleiten und bedanken uns für die vielen lieben Nachrichten und Fragen nach einem neuen Call for Papers.

Euer [kon]-Team

Christine, Larissa, Paula, Pia & Susanne,

Unser Team

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