No.03

SPIEL

All work and no play? Nicht in unserer [k​ɔn] No. 3! Hier dreht sich alles rund um das Thema SPIEL. Zwischen poetischen Wortspielen, unterhaltsamen Artikeln über die (heimliche) Lust an Gameshows und Essays über Spieltheorie oder politische Spielräume in der Kunst, entfaltet die dritte Ausgabe die Komplexität des Spiels jenseits schnöder Dichotomien von harter Arbeit und losgelöstem Spielen.

Und weil niemand  das Aufbrechen dieser Gegensätze besser verkörpert, als die Herz-Königin aus ›Alice im Wunderland‹, ist sie die Poster-Queen unserer No. 3. Aber nicht nur die ganzseitige Illustration ist so schön, dass man sich die Zeitungsseite an die Wände hängen möchte.  In der Wortkunst wird sowohl mit Sprache als auch mit der Form gespielt: Kleine Packman-Grafiken fressen sich von Gedicht zu Gedicht und von Seite zu Seite, es werden streng nummerierte Anleitungen zu spielerischer Mückengymnastik gegeben und Kapitalismuskritik malerisch auf dem Rummelplatz verortet. 

Vor fast 200 Jahren wurde ›Spiel‹ von den Gebrüdern Grimm als »thätigkeit, die man nicht um eines resultates oder eines praktischen zweckes« ausführt definiert – angesichts von 

Lernspiel-Apps und konstanter Freizeitoptimierungen fragen wir mit unserer No. 3, was Spielen heute bedeutet und wie es sich verändert hat. Und das ganz wortwörtlich: In einer großen Interviewreihe mit acht Freizeit- und Berufs-Spielerïnnen loten wir das Verhältnis von Arbeit und Genuss neu aus: Wie ist es, wenn man wie der Spiele-Erfinder Arve Fühler davon lebt, sich neue Brettspiele auszudenken? Oder wenn man täglich zur Unterhaltung anderer auf der Bühne steht, wie die Schauspielerin Bibiana Beglau und der Puppenspieler Nikolaus Habjan? Von professionellen Wortspielerïnnen, Game-Star-Redakteurïnnen hin zu Rentnerïnnen mit regelmäßigen Doppelkopf-Runden zeigt die [kon] No. 3, dass Spiel für jede:n etwas anderes bedeuten kann – und für alle wichtig ist.
 

 

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Mitwirkende und Autorïnnen

ESSAY

Johanna-Charlotte Horst
»Jeu d'oulipo / Obama's Party«
Magdalena Hirschberger
»Das Spiel des ›weder-noch‹ in Frank Wedekinds Lulu-Tragödie«
Martin Opitsch
»Vom Spiel im Film und vom Video im Spiel«
Vid Stevanović
»Kerker und Murmeln Spieltheorie und Psychoanalyse«

FEUILLETON

Sebastian Huber
Interviews mit Nikolaus Habjan & Arve Fühler
Pia Lobodzinski
Interviews mit Bibiana Beglau, Lina & Lotta Goralczyk und Lore Pause
Eva Fritsch
Interview mit Dimitry Halley
Lara Theobalt
Interview mit Verena Richter
Christiane Schäfer
Interview mit einer Gruppe ­Pajan Maer–Spielerïnnen
Julia Weigl
»Zwischen Retro-chic und dirigierten Avatars«

WORTKUNST

Ayna Steigerwald
»rummel«
Wolfram Ette
»Der Ball«
Heike Fröhlich
»Der kleine Tropentod«
Camena Fitz
»zocken: analog.«
Matthias Dietrich
»hier / gestern«
Jocline Ziegler
»Intensitäten«
Regine Hader
»Spielstopp«
Ksenia Gorbunova
»Kinderspiele eines rückgratlosen Mädchens«
Sophie Schmidt
»Anmerkungen zu den Körperfunktionen«
Daphne Weber
»agonie«


MITWIRKENDE UND LEKTORÏNNEN
Elisa Purschke
Sebastian Huber
Franziska Link
Lucas Dörre
Lara Theobalt
Eva Fritsch
Chris Reitz

ILLUSTRATION
Julia Hell



Redaktion

ESSAY

Lucas Dörre
Franziska Link

FEUILLETON

Elisa Purschke
Sebastian Huber

WORTKUNST

Fabian Widerna
Lara Theobalt

CHEFREDAKTION

Pia Lobodzinski

HERAUSGABE

Julia Hell
Pia Lobodzinski 

GESTALTUNG

Julia Hell

Veranstaltungen

Zum Release unserer dritten Ausgabe haben wir im Münchner Lost Weekend einen  bunten Spieleabend mit Podiumsdiskussion veranstaltet.

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[kon] Paper e.V.
ISSN 2699 - 4291

c/o Pia Lobodzinski
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