CALL FOR ENTRIES

Abstracts (300 Wörter max.) für wissenschaftliche Artikel inkl. Kurz-Bibliographie an
Laura und Coraly: 
essay@kon-paper.com

Abstracts (300 Wörter max.) für feuilletonistische Artikel (z.B. Kolumnen oder Glossen) an
Felix & Johannes: 
feuilleton@kon-paper.com

Fertige Wortkunsttexte wie etwa Gedichte oder Kurzgeschichten an Fabian: 

wortkunst@kon-paper.com

Eine mögliche Illustration für das Cover und ein paar Wörter zum
Konzept der Ausgabe als PDF an Julia:
illustration@kon-paper.com

DEADLINE: 25.01.2023

Raum ist ein Thema, dass uns alle etwas angeht: Er bildet in drei (oder mehr) Dimensionen gemeinsam mit der Zeit unsere Erfahrungswelt. Wir orientieren uns konstant in ihm – nach der Sonne, mit Kompass, Blindenstock oder Google Maps. Raum ist gekerbt oder glatt, privat oder öffentlich, er kann imaginiert sein, er dehnt sich aus, ist digitales Neuland oder schwereloses Weltall. Er kann gewaltsam (ein)genommen werden und ist ebenso eine physikalische wie ökonomische und soziale Kategorie: Mietpreise lassen Wohn- und Lebensraum schwinden, Obdachlosigkeit bedeutet ständige (Un)Sichtbarkeit und gesellschaftliche Raumlosigkeit. Raum ist so vielfältig wie essenziell.

Space is a topic that concerns us all: Together with time, it forms our world of experience in three (or more) dimensions. We constantly orient ourselves in it - towards the sun, with a compass, a cane, or Google Maps. Space is notched or smooth, private or public, it can be imagined, it expands, it is new digital territory or weightless space. It can be taken by force and is just as much a physical as an economic and social category: rental prices cause housing and living space to dwindle, homelessness means constant (in)visibility and social spacelessness. Space is as diverse as it is essential.